Freies Europa der Völker nur mit der NPD

Artikel vom 19.07.2010
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Markus Walter (NPD, Stadtrat Pirmasens) und Jean-Claude Altherr (FN, Landtag Straßburg)




Straßburger Landtagsabgeordneter besucht „Haus der Demokratie“ in Herschberg.

Am Freitag, 16.07.2010 besuchte der Straßburger Landtagsabgeordnete Jean-Claude Altherr das Haus der Demokratie. Der Volksvertreter aus dem Elsaß-Lothringen machte sich ein Bild von der aktuellen Situation in der Südwestpfalz und beglückwünschte uns nach einer Besichtigung zu unserem Zentrum in Herschberg. Er sagte unter anderem: „Ich freue mich sehr, daß es Euch gelungen ist, mit diesem Zentrum einen nationalen Stützpunkt in der Region zu errichten und endlich ein Zeichen gegen die Feinde des Deutschen Volkes zu setzen.“ Im Anschluß daran fand eine Besprechung mit Jean-Claude Altherr über die weitere grenzübergreifende Zusammenarbeit statt. Daran nahmen auch der Gründer und Leiter der „Jungen Volksdeutschen Elsaß-Lothringen“ Roman St. Luc, der NPD-Kreistagsabgeordnete der Südwestpfalz Sascha Wagner und der NPD-Stadtratsabgeordnete aus Pirmasens Markus Walter (Foto) teil.

Bei einem anschließenden Abendessen im gegenüberliegenden Gasthaus „Juner“ fand sich zeitgleich der von der Bürgermeisterin Lydia Westrich ins Leben gerufene „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus“ ein. Frau Westrich begrüßte unsere europäischen Gäste allerdings nur mit abwertenden Blicken und ließ die Tür zum Versammlungsraum schließen.

Wie weltfremd die selbsternannten Gutmenschen der etablierten Parteien sind, zeigt sich nur allzu oft. Erst in einem Fernsehbericht (siehe unten) von letzter Woche verkündete die ehemalige Bundestagsabgeordnete und heutige Bürgermeisterin von Herschberg Lydia Westrich, daß sie „mit allen Mitteln die NPD aus Herschberg vertreiben wolle“. Soviel zunächst zum Thema Toleranz und Demokratie. Wer den Bericht gesehen hat, will dieser Frau, angesichts ihrer „einfachen Art“, aber auch nicht verübeln, daß sie nicht versteht, daß Demokratie nicht bedeutet, daß 8 Mitglieder des von ihr gegründeten Arbeitskreises bestimmen sollen, was 955 andere Herschberger wollen. Gewundert haben sich allerdings viele, wie diese Frau über drei Legislaturperioden im Deutschen Bundestag bestehen konnte und dafür etwa 1.500.000 € an deutschen Steuergeldern bekommen hat. Grundlage einer Demokratie ist zunächst einmal an der Willensbildung des Volkes teilzunehmen, hierbei auch andere Meinungen zu dulden und in der Auseinandersetzung mit Argumenten das Volk von der Richtigkeit dieser Argumente zu überzeugen. Wer sich hierbei allerdings nur mit falschen Behauptungen profilieren will, kann sehr schnell auf die Nase fallen – zumindest dann, wenn es Nationaldemokraten gibt, die den selbsternannten Gutmenschen dann immer wieder ihre Widersprüche und Lügen vor Augen halten. Im Folgenden seien im Bezug auf Herschberg Beispiele genannt:

In dem benannten Fernsehbericht verkündete die „rote Lydia“ z.B., daß sie „für ein freies Europa stehe und nicht für die Ziele der NPD“. Unumwunden wirbt sie dann für ein „weltoffenes und tolerantes“ Herschberg. Was der Bürger darunter verstehen soll, erfährt er, wenn Frau Westrich beispielsweise Kamerateams nach Herschberg holt und dabei auf privaten Grundstücken anderer Interviews über die Inhaber und Mieter gibt und selbst Nachbarn sich mit Hilfe eines Rechtsanwaltes dagegen wehren müssen. Wie ernst Lydias Gefolgen es mit der Demokratie meinen, zeigen sie auch, wenn sie im Ort anonyme Flugblätter verteilen, auf denen sie, entgegen der letzten Zeitungsberichte über die Stimmung im Dorf, wie trotzige Kinder behaupten, wir seien doch keine „netten jungen Leute“, das würde man an unseren T-Shirts erkennen. Diese Behauptung nahmen die anonymen Verfasser dann zum Anlass für einen Aufruf, uns nicht mit einer Unterstützungsunterschrift zur Teilnahme an der Landtagswahl 2011 zu legitimieren. Erreicht haben die „Anonymen“ allerdings das Gegenteil. Als Reaktion auf das Flugblatt kamen zahlreiche Bürger aus Herschberg, um uns mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Die Weltoffenheit von Frau Westrich richtet sich in erster Linie auch nicht hin zu unseren europäischen Freunden, sondern hauptsächlich in Richtung der USA. Hier macht sie sich besonders stark für ihre „amerikanischen Freunde“, die sie „vor der NPD schützen will“. Gerade aber eine Freundschaft zu us-amerikanischen Besatzern halten wir Nationaldemokraten unter den heutigen Bedingungen für besonders fragwürdig und sehr einseitig.

Wie kann es sein, daß wir mit unseren angeblichen Freunden 65 Jahre nach Ende des Krieges immer noch keinen Friedensvertrag haben und diese „Freunde“ jederzeit von ihrem Besatzungsrecht Gebrauch machen können – was sie uns im Hinblick auf Ramstein und Kaiserslautern auch täglich spüren lassen.

Neben der Beschlagnahme und Besetzung unseres Landes, wie zum Beispiel im direkt angrenzenden Ramstein und Landstuhl, kommt hinzu, daß etablierte Parteien unter dieser Freundschaft auch verstehen, daß wir Deutsche uns aktiv an Angriffskriegen dieser „Freunde“ gegen wehrlose Völker beteiligen, die selbstbestimmt bleiben wollen. Daß wir dabei die Zerstörung unserer Natur, die Lagerung gefährlicher Atomwaffen und den größten europäischen Militärflughafen der USA vor unserer Haustür erdulden müssen, wirft ein ganz anderes Licht auf diese sogenannte Freundschaft. Laut bisher unbestätigten Gerüchten soll Frau Westrich allerdings Immobilien besitzen, die sie lukrativ an ihre amerikanischen Freunde vermietet hat. Vielleicht liegt hier auch ein Grund für die so vielbeschworene Freundschaft.

Sehr fragwürdig erschiene dann allerdings der Schwur, den Frau Westrich im Deutschen Bundestag abgelegt hatte: „…Schaden vom Deutschen Volke abzuwehren und sein Wohl zu mehren…“

Verfasser:
Markus Walter





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